Gift Cards – Die Chance nutzen!

von Michael Bregulla


Gerade ist ein außergewöhnliches Osterfest vorbei. Viele konnten nicht, wie wir es gewohnt sind, ihre Familien und Freunde sehen und eine kleine Aufmerksamkeit in Form von Blumen, Süßigkeiten „vorbeibringen“. Das hat mich dazu veranlasst, die Gedanken schweifen zu lassen, wie die gegenwärtige Phase der Veränderung wohl das Schenken und auch den Einsatz von Gift Cards beeinflussen wird.

Zunächst: Bei allem Verlust von lieb gewonnenen Gewohnheiten gibt es eine ganze Bandbreite an spannenden Use Cases, die das Schenken von Gift Cards auch in Zukunft zu einem persönlichen, emotionalen Ereignis zwischen Schenkenden und Empfänger und natürlich auch dem Händler sowie Gastronomen machen können. Denn steckt nicht in jeder Gutscheinkarte auch ein Stück Hoffnung und Vorfreude, dass Normalität bald wieder eintritt, wir uns sehen und Geschäfte wieder öffnen?

Über virtuelle Gutscheinkarten, die ich bereits heute bei vielen Unternehmen wie z.B. toom Baumarkt oder ARAL auf der Webseite kaufen, individuell laden und gestalten kann, schaffe ich es in Zeiten des Social Distancings ein schönes persönliches Geschenk rechtzeitig zu meinen Liebsten zu bringen. Ich kann dieses Geschenk, unserer Technologie sei Dank, in vielen Fällen sogar auch mit Selfie-Grußbotschaften versehen oder alternativ mit einem Videoanruf verbinden und damit warm übergeben.

Aus Sicht des Unternehmens, das möglicherweise aktuell geschlossen hat, kann eine digital vertriebene Gutscheinkarte natürlich nicht nur Liquidität, sondern auch zukünftigen Umsatz im Geschäft, Restaurant oder gegebenenfalls auch im Onlineshop bedeuten! Hier freue ich mich über die vielen Initiativen gerade aus der Gastronomie, die sehr schnell auf solche Ansätze getreu dem Motto „#supportyourlocal“ oder „#PayNowEatLater“ umgeschaltet haben.

Zudem kann ich mich als Händler mit sensibel gestalteten Gift Card Produkten verantwortungsvoll in meiner Community positionieren. Nämlich indem ich einen Teilbetrag jeder Kartenladung für wohltätige Zwecke abführe, die der Gemeinschaft allgemein oder gerade auch im lokalen Umfeld gerade in schwierigen Zeiten dienen.

Last-but-not-least: Vergessen wir nicht unsere Alltagshelden, das Personal in Krankenhäusern, unsere Altenpfleger, die Mitarbeiter der Lebensmittelketten oder auch diejenigen, die aufgrund der Situation auf Einkommen verzichten müssen oder im Extremfall wenig bis gar nichts mehr haben. Ob als Prämie oder Geschenk eines Unternehmens, wie es z.B. REWE gerade praktiziert, oder als Aufmerksamkeit eines Jeden von uns: eine passende Gutscheinkarte als „Dankeschön“ hat eine persönliche Note und bindet an einen Zweck, gibt aber auch dem Empfänger genügend Freiheit, sich das auszusuchen, was er möchte oder braucht. Natürlich kann man hier, sofern die Umstände passen, auch auf wiederaufladbare Karten zurückgreifen. Und es wäre doch auch im Kontext mit den vorherigen Erwägungen eine schöne Variante, wenn der Anbieter der Gift Card ein passendes „Dankeschön!“ Layout gleich mit anbietet.

Das sind nur erste Gedanken und somit ein kleiner Ausschnitt des Machbaren – wie in fast allen Bereichen. Insgesamt gibt es rund um das Produkt Gutscheinkarte große Chancen in der Krise. Denn sie ist ein hervorragendes Instrument, um herzliche Botschaften auszusenden und die Zukunft Vieler zu sichern. Somit: Happy Gifting!

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